Weitere Informationen: www.braunschweig-online.info www.querumer-forst.de http://www.nabu-braunschweig.de/Flughafen.htm http://bibs.kostenloses-forum.tk/bibs-about1727.html http://www.bi-flughafen-bs.de/index.html Worte HINWEIS: 1. Sollte die Bilderserie Fotos von Personen innerhalb abgegrenzter Areale zeigen, so sind diese Fotos nach meiner Erinnerung nach Einstellung der Fällungsarbeiten und Freigabe der Flächen durch den Einsatzleiter der Polizei entstanden. 2. Sollte sich jemand durch Abbild auf einem Foto in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sehen, bitte ich um Meldung. Das entsprechende Foto wird dann selbstverständlich sofort entfernt.
17.07.2010 Watch out
19. Juli 2010: Ein offizielles Baustellenschild? - Die Rodungsfläche wird schon lange von Seiten der Betreiber als "Baustelle" bezeichnet, dennoch fehlte bis vor wenigen Tagen ein offizielles Bauschild mit den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben. Auch jetzt steht dieses "Bauschild" auf dem alten Flughafengelände und nicht auf der Erweiterungsfläche - Zufall oder absicht?
19. Juli 2010: "Bodenschutz" im Stil der Unteren Naturschutzbehörde Braunschweig: Nach Auflagen des Planfeststelleungsbeschlusse ist der Oberboden der Rodungsfläche (bis 50 cm) in "geordneten Mieten" zu lagern und zum Schutz vor erosion und Austrocknung mit einer Zwischenbegrünung nach DIN 18915 zu versehen. Auch diese Auflage wird missachtet.
19. Juli 2010: So muss man sich die gekappten Bäume (sofern sie nicht ganz gerodet werden) bei Herstellung der "Hindernisfreiheitszone" im Herbst vorstellen. - Immerhin, der Baum hat überlebt und treibt wieder aus, auch wenn er wenig begeistert aussieht.
19. Juli 2010: Ein Amphibienzaun um die Rodungsfläche ist nach Auflagen des Planfeststellungbeschlusses vorgeschrieben , um eine Einwanderung der Amphibien ind ie Fläche zu verhindern. (Forsetzung nächstes Bild)
19. Juli 2010: Dieser merkwürdige grüne Zaun (Betafence) wurde allerdings erst aufgestellt NACHDEM die Amphibien zu ihren (ursprünglichen) Laichgewässern gewandert sind, und sorgt jetzt eher dafür, dass sie die Rodungsfläche nicht verlassen können.
17. Juli 2010: Rodungen sind nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg zur Startbahnverlängerung zwischen dem 1. März und 30. September eindeutig verboten. Dennoch wurde in der Vegetationsperiode massiv gerodet. Eilfertig kreierte der Leiter der Niedersächsischen Behörde für Straßenbau und Verkehr Wolfenbüttel daraufhin eine sehr eigene Definition des Begriffs "Rodung", der "im nicht-forstwirtschaftlichen Sinne lediglich als das Fällen der vorhandenen Bäume, nicht aber auch als da Entfernend er Wurzelstrünke zu verstehen ist". Als Bürger kommt man sich angesichts solch skandalöser Vorgänge auf den Arm genommen vor.
17. Juli 2010: "Naturschutzgerechte" Lagerung der rechtswidrig während der Vegetationsperiode gerodeten holzkäferträchtigen Baumstubben
09. Juli 2010: Bodenschutz im Stil der Unteren Naturschutzbehörde Braunschweig: Lagerung des Waldbodens in ungeordneten Haufen - bzgl. der nach Planfeststellungsbeschluss vorgeschriebenen Begrünung: Fehlanzeige!
09. Juli 2010: Das Vermächtnis der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz (SBK) I
09. Juli 2010: Das Vermächtnis der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz (SBK) II
09. Juli 2010 Das Vermächtnis der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz (SBK) III
04. Juli 2010: Starke Staubentwicklung auf der Rodungsfläche durch Befahren mit LKW´s
04. Juli 2010: Durch die Tätigkeit der Baufahrzeuge auf der Rodungsfläche werden Staubfahnen in erheblichem Umfang erzeugt, die mehrere hundert Meter in den Wald hineintreiben. Gegenmaßnahmen zur Eindämmung der Staubentwicklung wie z.B. ein Feuchthalten der Fläche (Besprühen mit Wasser) erfolgen nicht.
04. Juli 2010: Staubfahnen treiben in den Wald Richtung Osten. - Der "Restwald" des Querumer Forstes wird als Staubfilter missbraucht.
04. Juli 2010: Staubablagerung auf Himbeerblättern im Wald
04. Juli 2010
04. Juli 2010: Die "fachgerechte" Sicherung des herausgerissen Baumstumpfes, in dem die Eremitenlarven gefunden wurden.
04. Juli 2010: Am offenen Eingangstor der Rodungsfläche - Das Schild "Rodungsarbeiten Durchgang verboten" weist in den Untergrund - Möchte man damit verhindern, dass die Verantwortlichen für die größte Waldvernichtung in Braunschweig seit dem 2. Weltkrieg vor Scham in den Boden versinken?
04. Juli 2010: Am offenen Eingangstor der im Rücken des Fotografen befindlichen Rodungsfläche - Das Schild "Holzfällung Durchgang verboten" weist allerdings in Richtung Tiefe Straße - Der irregeführte Spaziergänger weiß nun überhaupt nicht mehr wo er lang gehen soll.
Der Querumer Forst im Sommer 2009
Der Querumer Forst im Februar 2010
Quelle: Pressemitteilung der Flughafengesellschaft Braunschweig-Wolfsburg http://www.flughafen-braunschweig.de/Pressemitteilungen/PDF_Pressemitteilungen/PM100108%20_Visualisierung%20nachher.jpg Gerade im Bereich der großzügig gestalteten Landebahnbefeuerung (aber auch an anderen Stellen) befinden sich Nester nach BArtSchV geschützter Ameisenarten. Das Modell läßt auf großflächige Rodungen in diesem Bereich schließen, inkl. befahren mit schweren Maschinen, Bodenverdichtungen etc., die Waldameisen nicht zuträglich sind. Eine vorgeschriebene (und öffentlich zugängliche) Dokumentation zu Ameisenvorkommen (Fertigstellung VOR Baubeginn) fehlt bisher völlig.
Impressionen zu Bäumen im Querumer Forst. Links: Februar 2010; Mitte und rechts: Sommer 2009
Sachkundigen Informationen zufolge hat es VOR Beginn der Baumaßnahme KEINE Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde gegeben. Dokumentationen und Kartierungen sind weder bekannt noch öffentlich zugänglich. Eine diesbezügliche Anfrage bei der Stadt Braunschweig im Januar 2010 hat dem Vernehmen nach zu erheblichem Aufruhr und hektischen Aktivitäten in der Denkmalschutzbehörde geführt - offensichtlich wegen des Versäumisses der Auflage des Planfeststellungsbeschluss nachzukommen. Man darf gespannt sein, welcher Art die "Abstimmung" und "Dokumentation" ist, die nun (nachträglich) "aus dem Hutgezaubert" wird.
Diese Stellungnahme des Forstamtes Braunschweig hat sehr deutlich auf die Mängel der Umwetverträglichkeitsstudie hingewiesen. Diese Mängel sind aber nur sehr halbherzig oder gar nicht behoben worden.
Mai 2010: Die Spuren der Motorsägen lassen darauf schliessen, dass man hier offenbar einige Mühe hatte 200 Jahre Waldgeschichte zu beseitigen.
Der Querumer Forst weist eine sehr hohe Dichte an nach BArtSchV geschützten Siebenschläfern auf. Der Begriff "Besatz" bedeutet nicht, dass sich unbedingt ein Tier in einer Höhle befinden muss, ein "Besatz" liegt bereits vor, wenn Spuren auf eine Nutzung der Höhle hinweisen wie dies in vielen Fällen eindeutig der Fall war. - Das zuständige Gutachterbüro hat aber weder Tiere gefunden noch Besatz festgestellt - dies weist auf methodische Fehler und ungenaue Untersuchungen hin. Ebenso gehört es zum methodischen Standard, dass, wenn Höhlenbäume gefällt werden müssen, Baumhöhlen nach der Untersuchung geschlossen werden, damit keine Neubesiedlung erfolgt. Auch dies ist hier versäumt worden.
Die Baumhöhle rechts unten war nach eigener Anschauung mit einem Siebenschläfer besetzt - die Kotspuren sind recht typisch. Der Baum ist inzwischen gefällt - das zuständige Gutachterbüro hat keinen Besatz festgestellt.
Stammfußhöhlen, die von außen nicht sichtbar sind, sind in historischen Wäldern mit alten Bäumen nichts Ungewöhnliches. Bei entsprechender Sachkunde hätte dieses Problem im Vorfeld erkannt werden müssen und eine methodisch adäquate Untersuchung z.B. mit Hohlraumortungsgeräten erfolgen müssen. Dies ist hier unterblieben. Im Gegenteil, die Untere Naturschutzbehörde zeigte sich überrascht über das Auftreten der Stammfußhöhlen, zog aber keine Konsequenzen daraus => Stopp der Fällungen bis zum Abschluss einer methodisch sauberen Kartierung.
Oben links: Die "SBK" = "Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz" - obwohl zur Erhaltung des übereigneten Kulturgut per Satzung verpflichtet, ist hier für die Rodungen verantwortlich. Natur auch bei -15°C im Winter: Unten links: Das Judasohr (Auricularia auricula judae), ein Pilz, der an geschwächten oder bereits abgestorbenen Bäumen lebt und ein Weißfäuleerreger ist. Rechts: Latenzpuppe des Rapsweißling (Pieris napi)
Links: Markante hohle Schneitelbuche im Januar während eines Waldspaziergangs sowie Befestigungspunkt für ein Transparent von Robin Wood "VW - Umweltzerstörer mit zwei Buchstaben" - Rechts: Die gleiche Buche gefällt am 12. Februar. Untersuchung auf Holzinsekten - Fehlanzeige
Der Baum enthält - wie unschwer erkennbar - einen Mulmkörper von gut 80cm Ausdehnung, der sich bis in den Stammfuß zieht. Ungeachtet eindeutiger Vorschriften erfolgte bisher keine Untersuchung auf Holzkäfer.
Auch bei diesen mulmgefüllten Baumstümpfen erfolgte keine Untersuchung des Mulms auf Holzinsekten wie im Planfeststellungsbeschluss eindeutig vorgeschrieben. Dennoch weist die blaue Markierung auf eine Freigabe zur Rodung hin. - Ein Zeugnis kläglichen Versagens der zuständigen Behörde.
Die Erhebungen zu Holzkäfern im Querumer Forst im Rahmen der Umweltverträglichkeitsstudie waren selbst nach Einschätzung des Gutachters (Theunert 2004) methodisch nicht ausreichend. Dies galt nicht nur für die eher halbherzige Suche nach dem Eremit. Dennoch wurde nicht nachgebessert und dennoch wird auch jetzt die vorgeschriebene Untersuchung des Alt- und Totholzes auf Holzkäfer sehr nachlässig gehandhabt, so dass sich der Eindruck aufdrängt, man will überhaupt nichts finden.
Der Veilchenblauen Wurzelhalsschnellkäfer ist eine Art des FFH Anhangs II und hätte den Stopp des Projektes "Startbahnverlängerung" bedeuten können. Folglich wurde gar nicht speziell nach dieser Art gesucht, obwohl ein Vorkommen dieser Art, die gerade die im Querumer Forst häufigen Stammfußhöhlen benötigt, durchaus nicht unwahrscheinlich ist.
Da im Querumer Forst mit Ausnahme dieses eher stümperhaften Versuchs die Stammhöhlen im Eingriffsbereich auch nach der Untersuchung offen blieben, ist eine Neubesiedlung durch geschützte Arten jederzeit möglich.
Die etwa gleiche Ansicht, oben links, im Sommer 2009, unten rechts im Januar 2010
Man darf gespannt sein, ob dieses Alt- und Totholz tatsächlich auf der Fläche bzw. in den angrenzenden Wäldern verbleibt.
Hier sieht es zumindestens nicht so aus. Auf dem oberen Foto ist das höhlenreiche Altholz säuberlich zum Abtransport gestapelt. Auf dem unteren Foto weist die einstanzte Marke auf einen Verkauf bei einer Holzauktion hin. Eine große Zahl von Altholzbäumen mit "Marke" lagern derzeit auf der Westseite der "Breiten Bahn". Ein Verkauf dieses Holzes - obowohl sehr lukrativ - wäre widerrechtlich. - Gehen wir ´mal davon aus, dass das Holz dort nur zwischengelagert ist, um später in angrenzende Wälder verbracht zu werden...Jeder ist aufgefordert die Umsetzung dieser Maßnahme mit zu verfolgen.
Die "Breite Bahn" links oben im Sommer 2009 sowie unten rechts im Februar 2010.
Der gleiche Hochsitz oben links im Januar 2010 sowie unten rechts im Februar 2010.
Schutz von Gehölzen gegen Schäden durch Maschinen etc. außerhalb des Rodungsbereiches - bisher absolute Fehlanzeige - Im Gegenteil es wird Schutt und Fremdgestein auf den Waldwegen und sogar innerhalb der Waldflächen ausgebracht.
WENN DER FLUCHT-TÜMPEL ZUM FLUCH-TÜMPEL WIRD. Ca. 5 Minuten vor Ende der Gerichtsverhandlung zog die Planfeststellungsbehörde einen Zettel mit 5 Auflagen aus dem Ärmel - die leider bisher nicht veröffentlicht sind. Eine davon schrieb sinngemäß vor, dass die Rodungsfläche bis einschließlich Juni mit einem Amphibienzaun zu umgeben ist. Diesen gibt es jedoch dieses Jahr nicht. Stattdessen 4-5 solcher "Fluchttümpel". Man hofft, dass die Amphibien dort bleiben und nicht - ihrer Tradition folgend - in Richtung Rodungsfläche streben.
Die Tümpel sind jedoch stark austrocknungsgefährdet und selbst nach ergiebigen Regenfällen wie hier kaum gefüllt. Für den gefährdeten Kammmolch, um den es bei dieser Maßnahmen im Wesentlichen geht, darüber hinaus nicht geeignet, da diese Art Wassertiefen von mindestens 1m benötigt. Somit werden die Flucht-Tümpel für diese Lurche eher zum Fluch-Tümpel. Ein weiterer Schildbürgerstreich der Unteren Naturschutzbehörde Braunschweig.
Ideale Amphibiengewässer stellen dagegen die tiefen Fahrspuren der Rücke- und Rodungsmaschinen dar - auf der anderen Seite des Weges - da, wo die Amphibien nicht hin sollen und wo eigentlich ein Amphibienzaun dies verhindern sollte.
Diese Tierarte sind z.B. derzeit vermehrt auf der Rodungsfläche zu finden: Amphibien (hier: Grasfrosch), Laufkäfer (hier: Lederlaufkäfer) und der Frühlingsmistkäfer. Darüber hinaus beginnen Vögel auf der Fläche sowie in den abgelagerten Holzstapeln mit dem Brutgeschäft. Dennoch wurde widerrechtlich mit dem Raoden begonnen. - Die zuständige Untere Naturschutzbehörde sieht tatenlos zu.
06. Mai 2010: Die rechtswidrigen Rodungsaktivitäten. Folge: Verdichtung des Bodens, Vernichtung von Gelegen, Nestern, Bodentieren und geschützten Pflanzen. Im Vordergrund: Der innerhalb der Waldfläche ausgebrachte Schutt und Gesteinsmehl - ein Todesstreifen für jedes Amphibium und jede Schnecke, die dieses Areal überqueren will oder muss.
06. Mai 2010: Die rechtswidrigen Rodungsaktivitäten. Folge: Verdichtung des Bodens, Vernichtung von Gelegen, Nestern, Bodentieren und geschützten Pflanzen.
06.Mai 2010: Die Schilder "Betreten der Baustelle verboten", die man sich in jedem Baumarkt besorgen kann, sind ein WItz und ein Muster ohne Wert. Es fehlt ein vorschriftmäßiges Baustellenschild, das die Baumaßnahme und Verantwortlichen eindeutig benennt.
06. Mai 2010: Das Ergebnis der rechtswidrigen Rodung von nur wenigen Tagen türmt sich bereits meterhoch. Auch hier werden Vögel nisten.
06.Mai 2010: Mindestens 6 Rodungsbagger waren an diesem Tag gleichzeitig im Einsatz - Man hat es offensichtlich eilig und will Fakten schaffen.
Wie ist dies zu interpretieren: "Augen zu und durch" oder "Man wendet sich ab mit Grausen"?
"Watch out" - vielleicht so interpretierbar, dass möglichst viele jeden Vorgang mit "Argusaugen" verfolgen und die unbeschreiblichen Rechtsverletzungen sowie die Untätigkeit der zuständigen Behörden dokumentieren sollten.
12. Februar 2010: Tag der offenen Tür am Rodungsgelände - Einladung zu einer ausgiebigen Besichtigung vor allem der "geleisteten" Arbeit im Altbaumbestand
12. Februar 2010: Blick aus dem noch vorhandenem Bestand zum neuen "Waldrand"
12. Februar 2010: Traurige Mahnmale I
12. Februar 2010: Traurige Mahnmale II
12. Februar 2010: Traurige Mahnmale III - Nur Telegraphenmasten sind schöner
12. Februar 2010: Traurige Mahnmale IV
12. Februar 2010: Traurige Mahnmale V
12. Februar 2010: Der gelbe Strich soll wohl bedeuten, dass dieser Baum NACH dem Fällen vom/von dem/der begleitenden LAREG-Biologen/in kontrolliert wurde - aber wie und auf was? Vielleicht mit einem Endoskop auf Fledermäuse? Ganz sicherlich aber nicht auf Holzkäfer. Bei einer ernsthaften und fachlich fundierten Kontrolle hätte man den Baum über die Ausdehnung der Höhle nochmals in kleinere Stücke zersägt, z.B. auch um Mulmproben zu nehmen.
12. Februar 2010
12. Februar 2010: Ebenso bei diesem Baum deutet sich eine von außen nicht sichtbare Stammfußhöhle an (die Problematik ist der Unteren Naturschutzbehörde bekannt). Auch die spaltartigen Hohlräume sind durchaus geeignete Lebensräume für Holzkäfer, darunter ggf. auch FFH-Anhang II-Arten. Kontrolle durch das beauftragte Gutachterbüro? - Offenbar Fehlanzeige
12. Februar 2010: Das Schlachtfeld I
12. Februar 2010: Das Schlachtfeld II
12. Februar 2010: Das Schlachtfeld III
12. Februar 2010: Idylle - horizontal
12. Februar 2010: Der zerstückelte Riese I
12. Februar 2010: Der zerstückelte Riese II
12. Februar 2010: Hier wird es nun ganz kriminell: Diese uralte Schneitelbuche (ein Kulturdenkmal - für dessen Erhalt sich u.a auch der NABU eingesetzt hat) ) wurde gefällt - hier wurde offenbar einmal wieder der Freibrief "implizierte Ausnahmegenehmigung" bemüht. Der Baum enthält zwei blaue und einen gelben Strich, der längs durchgestrichen ist. - Informationen zufolge bedeuten die blauen Linien "Habitatbaum" und die quergestrichene gelbe Linie, es wurde nichts gefunden. Was hat man hier gesucht und nicht gefunden: Fledermäuse, Bilche, Eulen?
12. Februar 2010: Der Baum ist als hohle Schneitebuche jedoch noch für eine ganz andere Tiergruppe prädestiniert - die Holzkäfer, auf deren Vorkommen Höhlenbäume nach Planfeststellungsbeschluss geprüft werden müssen (da hilft auch keine "implizierte Ausnahmegenehmigung"). Der Baum enthält - wie unschwer erkennbar - einen Mulmkörper von gut 80cm Ausdehnung =>
12. Februar 2010: =>Denn Baumhöhle und Mulm erstrecken sich - wie hier im linken Stammbereich deutlich sichtbar - bis zum Stammfuß.
12. Februar 2010: Der mit Schnee bedeckte Mulmkörper erscheint völlig unberührt. Die Prüfung auf Holzkäfer hat offensichtlich nicht stattgefunden. Die Untere Naturschutzbehörde wird sagen, dieses Stammstück würde ja auf der Fläche verbleiben, so dass die Holzkäfer ausschlüpfen könnten. Dies ist grundsätzlich sicherlich richtig (auch wenn sich die Bedingungen in liegendem Totholz so ändern können, dass gerade gefährdete spezialisierte Arten nicht mehr damit zurecht kommen) entspricht aber nicht den Vorschriften des Planfeststellungsbeschlusses. Warum macht man das so? A) Ist es einfacher - auch wenn es nicht den Vorschriften entspricht B) MAN WILL überhaupt NICHTS FINDEN - Man stelle sich vor, man würde jetzt in einem der Bäume FFH Anhang II-Arten wie den Eremit oder gar den Veilchenblauen Wurzelhalsschnellkäfer entdecken - in welche Erklärungsnöte würde man sich bringen? Die UNB hätte ein Problem und das Gutachterbüro würde das eigene Gutachten in Frage stellen. DAS WILL MAN tunlichst VERMEIDEN.
12. Februar 2010: Auch die nach oben abgehenden Äste sind fast komplett von Höhlen durchsetzt
12. Februar 2010: Verändern wir doch einfach unseren Horizont - dann richten sich die Bäume schon wieder auf:-)
12. Februar 2010. Blick zum neuen Waldrand - aber auch der Wald im Hintergrund soll im Herbst/Winter 2010/2011 gerodet werden, wenn die sog. "Hindernisfreiheit" hergestellt wird.
12. Februar 2010: Ohne Worte
31. Januar 2010: Die "freigestellte" Fläche Ende Januar
9. Januar 2010: VORHER Ein Hochsitz im sog. "Stangenwald" (Originalton: Manlik) zu Beginn der Rodungsarbeiten
30. Januar 2010: NACHHER Der gleiche Hochsitz nach der "Baufeldfreimachung": Leuchtfeuer und Flughafengebäude sind im Hintergrund zu sehen
31. Januar 2010: Blick vom westlichen Rand des Querumer Waldes auf die "freigestellte" Fläche kurz nach Fällung der randständigen Bäume
31. Januar 2010: Breite Bahn - Morgenspaziergang vorbei an gestapelten Baumleichen
31. Januar 2010: Am Sonntag arbeitet ein Harvester im Altbaumbestand und greift sich gefälltes Holz.
31. Januar 2010: Das Holz (Stämme und Äste) wird ca. 150 m entfernt an der westlichen Grenze der "Baufeldfreimachungsfläche" gestapelt. Tags zuvor war eine Strafanzeige wegen Verletzung von Naturschutzauflagen gestellt worden - durch die Verbringung der gefällten Stämme vom Ursprungsort können nun Stamm und zugehöriger Baumstumpf nicht mehr zugeordnet werden. Dadurch wurden ein wichtiger Aspekt der Beweisführung beseitigt und exakte Ermittlungen nahezu unmöglich gemacht.
31. Januar 2010: Mit dieser Farbe wird i.d.R. die Grenze des Fällungsbereiches gekennzeichnet - Stiller Protest eines Mitarbeiters des beauftragten Forstunternehmens?
23. Januar 2010: Nach Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses müssen nach Bundesartenschutzverordnung geschützte Ameisen VOR Baubeginn (dazu zählt auch das Fällen) kartiert und Ameisenhaufen markiert werden. Es liegen jedoch bisher überhaupt keine Untersuchungen zu Ameisen vor => kein Mensch weiß bisher, welche Ameisenarten im betroffenen Waldbereich überhaupt vorkommen. Ein klarer Verstoß gegen die Vorschriften. Die Fällungsarbeiten müssten eingestellt werden, da sich Ameisen nur in der Vegetationsperiode untersuchen lassen.
31. Januar 2010: Der (vorerst) "gerettete" Baum... Dieser Baum am westlichen Rand des Querumer Waldes ist nachgewiesenermaßen durch Siebenschläfer belegt (Nachweis: Kerstin Hinze) und konnte durch den persönlichen Einsatz der Waldschützerin vorerst (zumindest als Torso) erhalten bleiben - Frage: Wer erkennt eine gelbe Markierung dieses eindeutigen und leicht erkennbaren Höhlenbaumes durch das beauftragte Gutachterbüro?
31. Januar 2010: Phänomen äußerlich nicht-sichtbare Stammhöhlen I - Dieser Baum erscheint bei äußerer Betrachtung völlig höhlenfrei und würde bei keiner der angewandten Kartierungsmethoden als "Höhlenbaum" markiert werden.
31. Januar 2010: Phänomen äußerlich nicht sichtbare Stammhöhlen II: Der gleiche Baum aus etwas näherer Distanz - Eine Zeugin sah in diesem Baum einen möglicherweise durch die benachbarten Fällungsarbeiten aufgeschreckten Siebenschläfer verschwinden
31. Januar 2010: Phänomen äußerlich nicht sichtbarer Stammhöhlen III: Am Stammfuß ist bei näherem Hinsehen eine Vertiefung zu erkennen.
31. Januar 2010: Phänomen äußerlich nicht sichtbare Stammhöhlen IV - Erst bei detaillierter Untersuchung des Stammfußes ist die Vertiefung als Eingang in eine größere Stammfußhöhle zu erkennen. Viele derartige Höhlenzugänge sind aber seit Ende Dezember von Schnee bedeckt und somit bei rein optischer Kartierung von Höhlenbäumen (d.h. ohne geeignet techn. Hilfsmittel) nicht erkennbar. Die "Nachkartierung" durch das beauftragte Gutachterbüro, die an sich schon Zweifel an der Gründlichkeit der Arbeit aufkommen läßt, muss daher Stückwerk bleiben. Konsequenz: Derartige Höhlen werden erst NACH dem Fällen entdeckt und nicht - wie laut Planfeststellungsbeschluss vorgeschrieben - VOR dem Fällen.
30. Januar 2010: Alltägliches Ritual gegen 15.00 Uhr - Versammlung der Demonstrierenden am Waggumer Sportplatz
30. Januar 2010: Eröffnung der Kundgebung mit interessierten Zuhörern aus den Reihen der Polizei
30. Januar 2010: Durch das Unterholz zur Fläche der "Baufeldfreimachung"
30. Januar 2010: Auch einen Tag nach dem Besuch des ZDF war rege Beteiligung an der Demonstration zu verzeichnen.
30. Januar 2010: Dies ist kein Bild von Caspar David Friedrich mit eigentümlich melancholischer Stimmung, sondern der abgeholzte Querumer Wald
30. Januar 2010: In Gemeinschaft mit den Demonstrierenden kann man auch als Polizist endlich einmal richtig "Dampf ablassen".
31. Januar 2010: Blick von der "Breiten Bahn" nach Westen
30. Januar 2010: Albtraum im Altbaumbestand - Harvesterparkplatz
30. Januar 2010: Zug der Demonstrierenden auf der "Tiefen Straße" zur Kreuzung "Grasseler Straße", die in Kürze an dieser Stelle unterbrochen wird.
30. Januar 2010: Der Demonstrantenzug am "Waggumer Weghaus", wo nach Startbahnausbau die Straße "gekappt" wird, so dass Autofahrer große Umwege in Kauf nehmen müssen, verbunden mit einem entsprechend höheren Schadstoffausstoß.
30. Januar 2010: Täglicher Demonstrationszug auf dem nach Startbahnausbau gesperrten Teilstück der "Grasseler Straße"
30. Januar 2010: Täglicher Demonstratioszug auf dem nach Startbahnausbau gesperrten Teilstück der "Grasseler Straße"
30. Januar 2010: Einmarsch der Demonstrierenden in Waggum
30. Januar 2010: Es entstand das Gerücht bei Herrn Sehrt (CDU) gäbe es Kaffee und Kuchen. Dies motivierte Polizei und Demonstrierende den Schritt forsch in die Richtung seiner Behausung zu lenken.
30. Januar 2010: Abschlusskundgebung vor dem Haus des CDU-Politikers Sehrt, der für die Abholzung des Querumer Waldes für die Startbahnverlängerung steht.
30. Januar 2010: Von allen allen Seiten verfolgten Anwohner die Abschlusskundgebung interessiert.
30. Januar 2010: "VW Klima Killer - und Frau Merkel schaut zu!!!"
29. Januar 2010: Wiederholte Nichtbeachtung von Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses: Dieser Baum erhält erneut eine Stammhöhle ohne sichtbaren Zugang von außen, die vor dem Fällen nicht erkannt wurde. Der Baum ist erst nach dem Fällen markiert worden. Die weit in den Stamm hinausreichende Höhle ist ohne Zerlegen des Stammes in Stücke von ca. 1,5 m nicht sicher auf Besatz zu kontrollieren. Dies ist hier jedoch unterbleiben, sondern der Stamm als Ganzes gefällt worden.
29. Januar 2010: Der verbliebene Baumstumpf des vorher gezeigten Höhlenbaums. Der Durchmesser des Baumes übertrifft die von der Unteren Naturschutzbehörde mit dem NABU vereinbarte Maximalgröße von 40 cm bei weitem. - Schemenhaft ist unter dem Schnee die Basis der Stammhöhle zu erkennen. Die fehlende Markierung belegt, dass die Basis der Stammhöhle nicht auf Besatz durch Bilche/Kleinsäuger untersucht worden ist. => Verstoß gegen Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses.
29. Januar 2010: Die Basis der Stammhöhle ist angefüllt mit Blättern, Blattstücken, Eicheln und Kotpartikeln, was darauf hinweist, dass die Baumhöhle aktuell von Bilchen/Kleinsäugern bewohnt war. Im Vordergrund sieht man den durch Schnee verdeckten Höhleneingang.
29. Januar 2010: Der durch die Säuger eingetragene Blättermulm, kann steng geschützte Mulm- bzw. Holzinsekten enthalten. Laut Planfeststellungsbeschluss sind Höhlenbäume auf Besatz von Holzinsekten zu prüfen (z.B. Durchsieben des Mulms;Verbringen in Extraktionsgerät). Dies ist hier wie in anderen Fällen unterbleiben => Verstoß gegen Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses.
29. Januar 2010: Im eingetragenen Blättermulm der Stammhöhle wurden Kotpartikel gefunden - ein Hinweis auf eine aktuelle Besiedlung. Eine Zeugin sprach von Siebenschläfern die sie auf der Rodungsfläche herumirren sah (normalerweise z.Z. im Winterschlaf), die durchaus aus solchen Baumhöhlen stammen können. Diese sollen nach Planfeststellungsbeschluss beim Fällen von "Experten" gefangen und einer Pflege zugeführt werden. Dies wird offenbar nicht fachgerecht umgesetzt. Entsprechend ausgestattete "Experten" waren auf der Fläche nicht anzutreffen.
29. Januar 2010: Fassungslos betrachten für den Wald engagierte Bürger den zerstörten Höhlenbaum, der offenbar durch Bilche und Kleinsäuger besetzt war (Eintrag von Blättern).
29. Januar 2010: Ein weiterer von der Unteren Naturschutzbehörde nicht kontrollierter und auf Holzkäferbesatz geprüfter Höhlenbaum, der mit Mulm angefüllt war.
29. Januar 2010: Das seit gut 2 Wochen trotz eisiger Temperaturen durchgehaltene Solidaritätsbiwak mit Mahnwache.
29. Januar 2010: NABU-Vorsitzender Carlo Fuchs stößt zu den demonstrierenden Bürgern.
29. Januar 2010: Polizisten weisen den Demonstrierenden den Weg durch eine Lücke im Zaun zu den Harvestern :-)
29. Januar 2010: Auch die Polizei macht offenbar gern Erinnerungsfotos. - Fototechnische Ausrüstung und Handhabung sind jedoch durchaus noch steigerungsfähig.
29. Januar 2010: Nach dem Motto "Wir müssen leider draußen bleiben" wurde ein Großteil der Demonstrierenden vom Versammlungsleiter getrennt, wodurch der ordnungsgemäße Ablauf einer Demonstration gefährdet wird.
29. Januar 2010: Das ZDF (im Hintergrund links) filmt die Besetzung und Stilllegung der Harvester. Zwischendurch erfolgte ein Anruf des Geschäftsführers Gelfert beim Einsatzleiter Radek, der dazu angehalten wird, härter mit den Demonstranten umzugehen und Personalien feststellen zu lassen. Der Einsatzleiter erwidert Herrn Gelfert, dass er dies nicht könne, weil es viel zu viele Demonstranten seien und vor allem das Fernsehen gerade da sei.
29. Januar 2010: Abwicklung eines "Vernichter des Waldes" mit 2 Buchstaben
29, Januar 2010: Small Talk am Harvester - inzwischen kennt man sich.
29. Januar 2010: Rückzug der Demonstrierenden nach der Zusage, dass die Harvester für heute ihre Arbeit einstellen würden.
29. Januar 2010: Gespräche zwischen Polizisten und Demonstrierenden - Unter den Demonstranten befanden sich auch Polizisten, die sich als Privatleute für die Erhaltung des Querumer Forstes einsetzen
29. Januar 2010: Abschlusskundgebung
29. Januar 2010: Abschlusskundgebung mit etwa 200 Demonstrierenden
29. Januar 2010: Erschrocken betrachtet Privatwaldbesitzerin Frau Böse die Vernichtung des Waldes in unmittelbarer Nachbarschaft zu ihrem Waldstück,das sich seit Generationen in Familienbesitz befindet.
29. Januar 2010: Eine Viertelstunde, nachdem die Demonstranten abgezogen waren, fing der Harvester wieder an zu arbeiten. Ein eklatanter Bruch von Absprachen, der in das Bild der ganzen Abholzungsaktion passt und eine Eskalation zukünftiger Protestaktionen provoziert.
29. Januar 2010: Baumleichen im Schnee
23. Januar 2010
23. Januar 2010: Informationen zu Baumschutzaktionen im Querumer Holz werden am Wegesrand befestigt.
23. Januar 2010: Schmetterlingspuppe (Latenzpuppe des Rapsweißlings - Pieris napi), ungeschützt an Baumrinde hängend, die offenbar mit Temperaturen von -15°C zurecht kommt.
23. Januar 2010: Demonstranten auf dem Weg durchs Unterholz zur Rodungsfläche
23. Januar 2010: Winteridylle im Bereich der zukünftigen Landebahnbefeuerung I
23. Januar 2010: Das Judasohr (Auricularia auricula judae), ein Pilz, der an geschwächten oder bereits abgestorbenen Bäumen lebt und ein Weißfäuleerreger ist. Mit Weißfäulepilzen ist z.B. der Eremit (Osmoderma eremita) gerne assoziiert.
23. Januar 2010: Winteridylle im Bereich der zukünftigen Landebahnbefeurerung II
23. Januar 2010: Ein Judasohr (Auricularia auricula-judae) im winterlichen Querumer Wald
23. Januar 2010: Winteridylle im Bereich der zukünftigen Landebahnbefeurerung III
23. Januar 2010: Die "Breite Bahn" nach erfolgten Baumfällungen
23. Januar 2010: Das freie Baufeld I
23. Januar 2010: Das freie Baufeld II
23. Januar 2010: Freigestellter Hochsitz
23. Januar 2010: Das freie Baufeld III
23. Januar 2010: Das freie Baufeld IV
23. Januar 2010: Das freie Baufeld V
23. Januar 2010: Harvesterspuren im Wald - Nach Planfeststellungsbeschluss sind Bäume, die nicht gefällt werden, gegen Beschädigungen durch Baumaschinen zu sichern (u.a. durch Zäune im Abstand von 1,5m). Dazu gehören auch die Harvester. Allerdings sind auch in Bereichen, wo nicht alle Bäume gefällt werden sollen, bisher keine Sicherungen zu erkennen.
23. Januar 2010: Wer vielleicht in den letzten 20 Jahren von Ost- nach Westdeutschland gezogen ist, für den werden angesichts solcher "Schutzeinrichtungen" vielleicht Erinnerungen wach.
23. Januar 2010: Harvesterspuren im Wald - Nach Planfeststellungsbeschluss sind Bäume, die nicht gefällt werden, gegen Beschädigungen durch Baumaschinen zu sichern (u.a. durch Zäune im Abstand von 1,5m). Dazu gehören auch die Harvester. Allerdings sind auch in Bereichen, wo nicht alle Bäume gefällt werden sollen, bisher keine Sicherungen zu erkennen
23. Januar 2010: Die Polizei auch einmal CO2-neutral unterwegs..
23. Januar 2010 Am "Prinzenweg" - Blick nach Osten
23. Januar 2010: Auf dem Weg zur Geisterbeschwörung
23. Januar 2010: Von frierendem Staunen verfolgt packt der Medizinmann seine Devotionalien aus.
23. Januar 2010: Das indianische Ritual wird erklärt.
23. Januar 2010: Indianisches Ritual - Blasen der Adlerknochenflöte
23. Januar 2010: Indianisches Ritual
23. Januar 2010: Indianisches Ritual - Der jüngste und der älteste Teilnehmer (im Hintergrund) werden gewürdigt.
23. Januar 2010: Indianisches Ritual - Die Symbolik von 13 Tabakhäufchen
20. Januar 2010: Zustand heute - auch im Altbaumbestand wird schon gerodet
20. Januar 2010: Klarer Verstoß gegen Auflagen - Dieser Baum hat einen Durchmesser von 43cm und eine innenliegende Baumhöhle mit Zugang vom Boden. Das von der zuständigen Behörde angewendete Verfahren der Höhlenkartierung erweist sich erneut als unsachgemäß und völlig unzureichend.
20. Januar 2010: Klarer Verstoß gegen Auflagen des Planfestellungsbeschlusses - Die Blätter in der innenliegenden Höhle ohne sichtbaren Zugang von außen zeigen an, dass diese bewohnt war. Solche Baumhöhlen sind im Querumer Forst häufig. Sie lassen sich nur mit hochwertigen Hohlraumortungsgeräten ermitteln, die aber hier nicht zum Einsatz kamen.
20. Januar 2010: Klarer Verstoß gegen Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses - Der Baum war nicht markiert. Eine Kontrolle hat offenbar nicht stattgefunden. Ein/e die Rodung begleitende/r Biologe/in war nicht aufzutreiben.
20. Januar 2010: Täglicher Aufmarsch besorgter Braunschweiger Bürger am Sportplatz Waggum
20. Januar 2010:
20. Januar 2010: Der Protest erreicht bundesweit agierende Medien - ein Team von RTL filmt die Kundgebung
20. Januar 2010: "VW vernichtet Grün und Tiere - kein Autokauf vom Vernichter des Waldes"
20. Januar 2010: "VW - bald größter Naturvernichter der Region?"
20. Januar 2010: Transparente: "Beim Anblick der Rodung bekommt man Zorn auf Hoffman, Manlik + Winterkorn" "Diese Luft können wir nicht atmen"
20. Januar 2010: SambAttac-Rhythmen geleiten ca. 150 Demonstrierende zur Rodungsfläche
20. Januar 2010: Auch wochentags nimmt die Zahl gegen die Rodung protestierender Bürger ständig zu
20. Januar 2010: Seit einer Woche: Mahnwache und Solidaritätsbiwak
20. Januar 2010: Idylle mit berittener Polizei
20.Januar 2010
20. Januar 2010: Blutrote Kreuze markiern die Todeslinie für Bäume
20. Januar 2010: Am arbeitenden Harvester
20. Januar 2010: "Harvester aus"
20. Januar 2010: Dokumentation des Geschehens durch das Filmteam von RTL
20. Januar 2010: Die Polizei bemühte sich um Sicherung der Harvester
20. Januar 2010: Auch als Fotograf sah man sich Attacken diensteifriger Jungpolizisten ausgesetzt, obwohl "der Käse eigentlich schon gegessen war" : Der Harvester war aus.
20. Januar 2010: Harvester umringt von Demonstrierenden
20. Januar 2010: Die Zahl der Polizeikräfte hat gegenüber den letzten Besetzungen erheblich zugenommen
20. Januar 2010: Von Polizei und Sicherheitskräften "gesicherter" Abzug eines Harvesters
20. Januar 2010: Kinder verlieren ihren Wald und müssen mitansehen, dass dies auch noch von der Polizei geschützt wird
20. Januar 2010: Auf die Frage, wo sich die Biologen befinden, die arten- und naturschutzgerechte Durchführung der Baumfällung sicherstellen müssen, konnte Einsatzleiter Radek keine Antwort geben - sein Auftrag sei die Sicherung der Harvester - die Sicherung der Einhaltung anderer Rechte (z.B. Tierschutz/Naturschutz) sieht die Polizei offenbar nicht als ihren Auftrag => die Polizei als "billige" Erfüllungsgehilfen von OB Hoffmann, VW, Kirche und Flughafengesellschaft? - "Billig" deshalb, weil letztendlich wir als Bürger diese Einsätze bezahlen müssen.
20. Januar 2010: "Bestechungsversuch"
20. Januar 2010: Abschlusskundgebung
20. Januar 2010: Interessierte ZuschauerInnen der Abschlusskundgebung
20. Januar 2010: Grablichter für den Querumer Wald
20. Januar 2010: "VW = Klima Killer und Frau Merkel schaut zu!!!"
20. Januar 2010: Der von einem Mitarbeiter des privaten Sicherheitsunternehmens verletzte schwerbehinderte Demonstrant berichtet über den Tathergang
20. Januar 2010: Bäume vor der Landebahnbefeuerung I - Wie lange noch?
20. Januar 2010: Bäume vor der Landebahnbefeuerung II - Leider kein Sonnenuntergang
18. Januar 2010:Morgendliches Grauen am Flughafen
18. Januar 2010 - 06.45:Blockade der Harvester
18. Januar 2010:Sitzblockade vor den Harvestern
18. Januar 2010:VolksWagen Vertilgt Wald - vor der eigenen Haustür
16. Januar 2010: Waldspaziergang "Verabschiedung vom Wald" - Engagierte Bürger streben in Scharen zum Treffpunkt
16. Januar 2010: Waldspaziergang: "VW = bald größter Natur-Vernichter der Region?"
16. Januar 2010: Treffen zum "Waldspaziergang" - Presseinterviews vor dem Start
16. Januar 2010: Die "Verabschiedung vom Wald" wurde eher ein Aufbruch: Etwa 200 Personen starten in Richtung Rodungsfläche
16. Januar 2010: "Waldspaziergang"
16. Januar 2010: "Waldspaziergang" - Vorbei an freundlich grüßenden Polizeibeamten erreicht die Gruppe die Rodungsfläche
16. Januar 2010: "Waldspaziergang" - Auf der Rodungsfläche
16. Januar 2010: "Waldspaziergang" - Kundgebung auf der Rodungsfläche: "Flughafen GmbH mißbraucht unsere Polizei als lebenden Bauzaun"
16. Januar 2010: Der "lebende Bauzaun" - Was nun? - Objektschutz mit innerer Überzeugung sieht anders aus
16. Januar 2010: "Waldspaziergang" - Der Einsatzleiter ordnet den Abzug der Harvester an
16. Januar 2010: "Waldspaziergang" - Abzug eines Harvesters
16. Januar 2010: "Waldspaziergang" - Die Rodungsfläche wird besetzt
16. Januar 2010: "Waldspaziergang" - Abschlusskundgebung auf der Rodungsfläche
16. Januar 2010: Abschlusskundgebung auf der Rodungsfläche - Zur Nutzung des Megaphons hat die Polizei die Demonstrierenden übrigens ausdrücklich aufgefordert
16. Januar 2010: "Waldspaziergang" - Nach der Kundgebung - engagierte Bürger in angeregter Diskussion
16. Januar 2010: Demonstranten auf dem Heimweg, vorbei an einer prächtigen Kopfbuche - Lebensraum für seltene Totholzinsekten
15.-17. Januar 2010: Ratsfrau Heiderose Wanzelius (BIBS) im Solidaritätsbiwak in Privatwaldflächen des Querumer Forstes, direkt gegenüber dem Abstellplatz der Harvester
15.-17. Januar 2010: Solidaritätsbiwak und Mahnwache im Privatwald, direkt gegenüber der Abstellflächen für Harvester
15.-17. Januar 2010: Solidaritätsbiwak und Mahnwache im Querumer Wald
10. Januar 2010 / 10:00 Uhr: Versammlung zum Morgenspaziergang zur Rodungsfläche
10. Januar 2010: Auf dem Weg zur Besetzung der Rodungsfläche
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Erster Blickkontakt mit dem noch arbeitenden Harvester
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Erstaunte Blicke der Forstarbeiter
10. Januar 2010 / 10:15 Besetzung der Rodungsfläche: Der Harvester ist stillgelegt
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Von Ratsherren begleitete Besetzungsaktion..
10.Januar 2010: Mitarbeiter des Forstunternehmens sowie der Polizei zeigten in privater Unterhaltung viel Verständnis für die Position der Gegner des Startbahnausbaus
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Erstes Gespräch mit der Polizei
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Interview mit dem NDR
10. Januar 2010: Vor der Kahlschlagfläche der letzten zwei Tage: Interview mit dem NDR
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Rückzug des Harvesters
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Gruppenfoto mit Harvester
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Harvester mit "Werbung" der Startbahngegner
10. Januar 2010 Von außen gut sichtbares potentielles Überwinterungsquartier von z.B. Fledermaüsen - durchgesägt. Ein katastrophales Zeugnis der angeblichen baubiologischen Begleitung. Jede verantwortungsvolle Untere Naturschutzbehörde würde die Arbeiten sofort stoppen.
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Ratsherrin Heiderose Wanzelius in Diskussion mit dem Einsatzleiter der Polizei
10. Januar 2010: Besetzung der Rodungsfläche: Die Polizei verfolgte die Besetzung aus sicherem Abstand
9. Januar 2010
9.Januar 2010
Erster Harvester-Einsatz im Querumer Wald am 8. Januar 2010
Innerhalb eines Tages "geräumte "Fläche
8. Januar 2010
Flughafen Braunschweig-Wolfsburg - Blick aus der geplanten Erweiterungfläche
Der 200 Jahre alte Querumer Wald - bald nur noch ein Schatten seiner selbst?
Vorboten der Kettensägen
Schwarzspechthöhle
Scarabaeiden-Larve
Erdkröte
Grasfrosch
Frühlingsmistkäfer
Lederlaufkäfer
Weinbergsschnecke
Molche bevorzugen Totholz als Winterquartier